Belletristik / Im Fokus

Schutzlos auf der Flucht

Am Anfang waren sie 13, am Ende bloß noch fünf: illegale Migranten, irgendwo östlich der Karpaten.

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Dies sind die Namen

Während sie schutzlos durch die Steppe irren und dort nur Hunger und Leere finden, herrschen in der fiktiven osteuropäischen Stadt Michailopol Korruption und Gesetzlosigkeit. Der Polizeikommissar Pontus Beck scheint sich sein Leben dort gut eingerichtet zu haben, aber etwas fehlt.

In ­diesem mit dem Libris-Preis ausgezeichneten Roman erzählt der 1967 geborene Nieder­länder Tommy Wieringa von einem auch spirituellen Heimatverlust, der weiter reicht als alle Berichte über die aktuelle Flüchtlings­krise. Mitreißend, mit philosophischem Tiefgang und unvergesslich.

Ulrich Baron

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