Belletristik / Im Fokus

Lesend sich dem Schicksal stellen

Pieter Steinz ist der wohl bekannteste Literaturexperte der Niederlande, er war Journalist und Direktor der Literaturstiftung seines Landes.

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Der Sinn des Lesens

Im Sommer 2013 wurde bei ihm die Nervenkrankheit ALS diagnostiziert. Nur kurze Zeit später begann er, darüber zu schreiben – und seinen körperlichen Verfall mit den Werken der Weltliteratur zu verknüpfen, die er las: Kafka, Dickens, Proust, Oscar Wilde, Astrid Lindgren und viele andere stehen im Mittelpunkt von  52 fabelhaften Essays – und eben der Autor selbst mit seiner tödlichen Krankheit.

„Der Sinn des Lesens“ imponiert nicht nur wegen Steinz’ enormer Belesenheit, sondern vor allem durch den Humor und die Tapferkeit, mit denen sich der 53-Jährige seinem Schicksal stellt.

Eckart Baier

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