Belletristik / Im Profil

Grenzenlose Liebe

In seinem nachgelassenen Roman „Paris–Austerlitz“ ergründet der spanische Schriftsteller Rafael Chirbes die unwiderstehliche und tröstliche Macht der Liebe.  

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Paris-Austerlitz

Romane wie „Der lange Marsch“ (1998), „Der Fall von Madrid“ (2000) und „Alte Freunde“ (2002) machten den 1949 geborenen Rafael Chirbes zu einem der ­international bekanntesten Schriftsteller Spaniens. Er war der Chronist einer Generation, auf der die unbewältigten Schrecken von Bürgerkrieg und Franco-Regime ebenso lasteten wie die Betonburgen an Spaniens Küsten.

Doch als er im August 2015 einem Krebsleiden erlag, hinterließ er ein Buch über die Kraft der Liebe, die Grenzen überwindet und unsere eigene Vergänglichkeit zu vergessen hilft. Seiner bürgerlichen Familie nach Paris entflohen, lernt ein junger spanischer Maler den Arbeiter Michel kennen und lieben. Für eine Zeit lang scheinen Alters- und Klassenunterschiede bedeutungslos. Ein kleines Juwel von großer sprachlicher Anmut.

Ulrich Baron

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