Junge Leser / Bücherhelden

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Mucker & Rosine Die Rache des ollen Fuchses

Freunde fürs Leben!

Mit Mucker und Rosine gibt es immer was zu kichern. Es kribbelt aber auch vor Spannung – und nebenbei lernt man, wie das geht, besser zu leben und vielleicht sogar eigene Wunderwörter zu sammeln.

Es taut und Muckers Stricknadeln klappern emsig. Schließlich soll die Frühlingsmütze für seine beste Freundin Rosine rechtzeitig fertig werden. 

Hase Mucker und Maus Rosine wohnen im Wald. Sie kochen Apfelsuppe und lieben es, gemeinsam durch die Wildnis zu schlendern. Abends legt Rosine ihre Füße an die von Mucker und liest, während der Hase schon schläft. Das beschauliche Dasein der beiden gerät in Gefahr, als die putzwütige Tante Heidi ihren Besuch ankündigt. Die Tante bügelt sogar den Feudel, bevor sie sich damit über den Fußboden hermacht. Und dann ist da der olle Fuchs, der sich – vom Zauberbär hummelwinzig geschrumpft – in Muckers Wollkorb versteckt und auf Rache sinnt.

Die Schöpferin von Mucker und Rosine, Kristina Andres, lebt selbst von schönster Natur umgeben und lässt sich grundsätzlich nicht aus der Ruhe bringen. „Ich finde, es ist ein Menschenrecht, sich Zeit zu nehmen.“ Diese entspannte Einstellung hat sie auch ihren Figuren mitgegeben. Mucker sammelt Wunderworte wie „Saumseligkeit“ und „Glückspilz“. Rosine bemalt die Tapete mit guten Gedanken und macht manchmal „Freudenhopser“, um nicht zu platzen. Ebenfalls mit von der Partie sind die ziemlich durchgeknallte Eule, die Elefantendame Berta, die grundsätzlich alle Wörter verdreht, und das Drachenbaby Hugo, das seinen Tee mitsamt der Tasse schluckt.   

Kaum ans Ende der Geschichte gekommen, möchte man am liebsten von vorn beginnen. Weil Tante Heidis Staubsauger Huschi so herrlich ungezogen ist, weil der Fuchs mit seinen dreisten Racheplänen für prickelnde Spannung sorgt und weil man sich an ­Barbara Scholz’ Bildern nicht sattsehen kann. Vor allem jedoch, weil Hase und Maus uns zeigen, wie man gut lebt: ohne Hast, zuversichtlich und den besonderen Moment genießend. Am liebsten gemeinsam mit Freunden und leckerem Essen.

Dass die Mütze für Rosine erst im Winter fertig wird und dem Mäusemädchen „bis zu den Füßen und noch weiter“ reicht, ist – so gesehen – auch kein Problem. Rosine freut sich über den neuen „Wollsack“ und macht es sich darin zum Lesen bequem. Wie kuschelig, gerade wenn der Nebel auf den Wiesen liegt und die Blätter frostige Ränder tragen

Verena Hoenig

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