Belletristik / Wortwechsel

"Wir wir wurden, was wir sind"

Bestsellerautor Peter Prange erzählt die Geschichte der Bundesrepublik – vom ersten bis zum letzten Tag der D-Mark. Ein großer Familienroman und ein bewegendes Zeitporträt. 

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Unsere wunderbaren Jahre

Als Autor historischer Romane war Ihnen bisher keine Zeitreise zu lang. Ihr neues Buch dagegen beginnt vor nicht mal 70 Jahren. Sind Sie reisemüde geworden?
Keineswegs. In meinen Büchern geht es eigentlich immer um dieselbe Frage: Wie wurden wir, was wir sind? Diesmal rühre ich in der Ursuppe meiner eigenen Generation, in der Zeit von 1948 bis 2002, einer der spannendsten Epochen der deutschen Geschichte.

In Ihrem Roman kommen Sie selbst in einer Nebenrolle vor. Wie persönlich ist Ihr neues Buch?
Es ist das persönlichste Buch, das ich je geschrieben habe. Die Idee kam mir, als ich zum ersten Mal in Euro bezahlte. Da musste ich an den anderen Moment denken, als es auch neues Geld gab – bei der Währungsreform 1948. Als ich nach dem Tod meiner Mutter die Liebesbriefe meiner Eltern las und als mir dann noch einfiel, dass in meinem Heimatort Altena die Rohlinge der D-Mark hergestellt worden waren, da wusste ich: Dort muss der Roman spielen! 

Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung der Bundesrepublik verfolgen Sie die Lebensläufe von sechs Freunden. Um welches zeitgeschichtliche Ereignis, das Sie selbst nicht miterlebten, beneiden Sie Ihre Charaktere?
Um die allererste Zeit nach der Währungsreform. Damals herrschte eine unglaubliche Aufbruchsstimmung. Neues Geld, neues Glück! Nach Jahren von Krieg und Entbehrung konnten die Menschen noch einmal von vorn beginnen. 

Alice Werner

1 Kommentar/e

1. Rita Lankes 11.12.2016 14:22h Rita Lankes

Ich habe in einer Buchhandlung ins Buch geblättert und muss sagen, dass es mich enttäuscht. Die Bezeichnung "Hottentotten" für die "68er" finde ich absolut unpassend. Hier hätte ich mir mehr Neutralität gewünscht. Schade!

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