Belletristik / Im Profil

Die frühen Jahre

Mit „Dämmer und Aufruhr“ hat Bodo Kirchhoff sein persönlichstes Buch geschrieben – über Kindheit und Jugend, über Sexualität und seinen Weg zum Schreiben.  

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Dämmer und Aufruhr

Wer Bodo Kirchhoff begegnet, kann ihn sich leicht vor dem Haus am Gardasee vorstellen, wo der Schriftsteller mit seiner Frau seit Jahren Schreibkurse ­abhält: gut aussehend, lässig, doch nie nachlässig gekleidet, weltläufig und kultiviert. Dass zu seinen Lebenskulissen auch Dorfgasthöfe, die Schwarz­wälder Provinz und die Ruinen des zerbombten Hamburgs zählen, kann man hingegen aus seinem neuen Buch erfahren.

Bodo Kirchhoff© Laura J Gerlach

Kirchhoff legt die Spuren bloß, die Mutter und Vater hinterlassen haben, vereint Éducation sentimentale und Porträt des Autors als junger Mann, lotet die erotischen Spannungsbereiche von Körper- und Wörterwelten aus. Doch je radikaler er sein Leben ergründet, umso mehr wird sein Buch auch zu einer Mentalitätsgeschichte der frühen Bundesrepublik.

So ist „Dämmer und Aufruhr“ nicht nur Kirchhoffs bislang radikalstes Werk, sondern auch das mit der größten Allgemeingültigkeit. 

Ulrich Baron

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