Junge Leser / Vorgestellt

Nek Chand erinnert sich

Was, wenn die verlorene Welt der Kindheit sich aus Scherben nachbauen ließe? Ein zauberhaftes Bilderbuch erzählt die unglaubliche Geschichte des Felsengartens von Chandigarh. 

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Der Wundergarten

Wer seine Heimat verliert, dem bleibt oft nicht mehr als die Erinnerungen, die dann ängstlich gehegt und bewahrt werden. Außer Nek Chand ist aber wahrscheinlich noch niemand auf die Idee gekommen, sie nachzubauen. Geboren in einem kleinen Dorf auf dem Gebiet des heutigen Pakistans, musste er als junger Mann über die frisch gezogene Grenze nach Indien fliehen. Weil er sich in der Großstadt, in der er dann lebte, nie heimisch fühlte, begann er, heimlich am Rand der Stadt aus den Überresten alten Dorflebens einen Skulpturengarten zu bauen, der ihn an seine Heimat und an die Märchen seiner Kindheit erinnerte.

Es ist eine Geschichte wie aus dem Bilderbuch. Kein Wunder, dass die Autorin Barb Rosenstock und die Illustratorin Claire A. Nivola nicht widerstehen ­konnten, daraus nun tatsächlich ein Bilderbuch zu machen – und zwar eines, das Nek Chand sicher sehr glücklich gemacht hätte. 

Frauke Schneider

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