Junge Leser / Vorgestellt

Schafe allein zu Haus

Ulrich Hub hat einfach ein Talent dafür, bekannte Geschichten auf seine ganz eigene spitzbübische Weise nachzuerzählen. In „Das letzte Schaf“ wagt er sich an eine wollige Weihnachtsgeschichte.

Das letzte Schaf
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© Jörg Mühle

Die Weihnachtsgeschichte wurde vermutlich auch schon mal aus der Sicht der Schafe erzählt, aber bestimmt noch nie auf so unorthodoxe und umwerfend komische Weise wie von Ulrich Hub. Denn seine Schafe sind erst in zweiter ­Linie an dem Baby interessiert, um das alle gerade so viel Aufhebens machen. Stattdessen sind sie vollauf damit beschäftigt, sich als Herde selbst zu organisieren, nachdem sie das allererste Mal von ihren sonst so fürsorglichen Hirten allein auf der Weide zurückgelassen wurden. Klar ist es nun eine Frage der Ehre, dass sie den Stall mit dem Neugeborenen auch in Eigenregie erreichen. Und ein angemessenes Geschenk brauchen sie auch noch. Wie wär’s zum Beispiel mit einer coolen Zahnspange? Oder einem Gutschein? – „Zu unpersönlich!“ Oder sollen sie vielleicht ein Lied schenken? „Stille Nacht, heilige Nacht“ klingt doch gut.

Ina Grün

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