Kunst & Leben / Am Mikro

Wie Heimat sein sollte

Ihre Stimme ist bekannt und hat Gewicht. Jetzt spricht die ­TV-Journalistin Dunja Hayali über sich und ihre Familie. „Haymatland“ ist ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft.  

Haymatland
Jetzt bestellen
© jennifer fey photography

„Wie wollen wir zusammenleben?“ Das ist die Frage, die Dunja Hayali umtreibt. Ihre Antwort: auf Grundlage des Grundgesetzes, der Zehn Gebote und „einer guten Kinderstube samt Herzensbildung“. Als Beispiel erzählt sie vom Migrationsschicksal ihrer Eltern und von ihrer eigenen Kindheit. Hayalis ­Eltern stammen aus dem Irak, in Wien haben sie sich kennengelernt, dann ist die Familie nach Datteln ins Ruhrgebiet gezogen, wo sich der Vater als Arzt ­niederließ. Ihre Eltern sind Deutsche geworden. Dunja ­Hayali hat sich in ihrer Jugend nie fremd in Deutschland gefühlt. Das kam erst später. 

Die Autorin liest ihren autobiografischen Essay mit geschulter Moderatorinnenstimme und in dem ihr eigenen Tonfall: leicht nasal und – wenn es um den Hass der neuen Rechten geht – auch mit hörbarer Betroffenheit. Es ist angenehm, ihr zuzuhören. Und lehrreich. 

Ronald Meyer-Arlt

Kommentar schreiben

Wie in Foren üblich werden sexistische Äußerungen, persönliche Beleidigungen, Drohungen, Diskriminierungen, antisemitische und rassistische Aussagen und jede Art von strafbaren Äußerungen entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und in freundlichem Ton. Netiquette
Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

Ihr Kommentar

(E-Mail wird nicht veröffentlicht)

Bitte geben Sie diese Buchstabenfolge hier noch einmal ein:. Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination. TIPP: Zwischen Klein- und Großbuchstaben müssen Sie nicht unterscheiden.

* Pflichtfeld