Literatur-Nachrichten

Anja Kampmann siegt mit „Wie hoch die Wasser steigen“

Mit ihrem Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ (Hanser) hat Anja Kampmann die Leserjury beim Mara-Cassens-Preis des Literaturhauses Hamburg hinter sich gebracht. Mit einem Preisgeld von 15.000 Euro ausgestattet, ist der Mara-Cassens-Preis für den ersten Roman der höchstdotierte Preis für ein deutschsprachiges Romandebüt.

Die 15 engagierten Leserinnen und Leser der Jury lasen - sage und schreibe - 63 im Jahr 2018 erschienene Debütromane. 13 Titel schafften es in die finale Auswahlrunde. Unter den Favoriten waren Katharina Adler mit „Ida“, Michael Hugentobler mit „Louis oder Der Ritt auf der Schildkröte“ und Martin Zels mit „Aus der Haut“. Weil der Roman auf überraschende Weise und in dichter, poetischer Sprache die Rückkehr aus der Fremde und den Versuch beschreibe, aus einer bodenlosen Arbeitswelt ins eigene Leben zurückzufinden, sei die Entscheidung der Jury für den Mara-Cassens-Preis 2018 auf „Wie hoch die Wasser steigen“ von Anja Kampmann gefallen, teilt das Literaturhaus Hamburg mit.

 Über den Mara-Cassens-Preis

Erstmals verliehen wurde der Mara-Cassens-Preis 1970. Die Auszeichnung soll es Autorinnen und Autoren ermöglichen, „sich für eine gewisse Zeit ganz dem Schreiben zu widmen“, so der Wunsch der im August 2015 verstorbenen Stifterin. Die Mara und Holger Cassens Stiftung stiftet den Preis im Gedenken an Mara Cassens und ihren Einsatz für die Literatur weiterhin jährlich. Die Preisträgerinnen der letzten Jahre sind Verena Boos (2015), Katharina Winkler (2016) und Sasha Marianna Salzmann (2017), auch 2018 erhält ihn eine Autorin. Die ehrenamtliche Jury setzt sich aus Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins zusammen.

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