Belletristik

Wahn und Wirklichkeit

Mit seinem Buch „1919“ hat Herbert Kapfer das kühne literarische Kaleidoskop eines martialischen Friedensjahres voller Ängste und Hoffnungen geschaffen.

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1919

Mit der deutschen Kapitulation und der Abdankung des Kaisers war Ende 1918 ein System autoritärer Unterdrückung implodiert, das vielen zuwider gewesen war, aber seinen Anhängern Orientierung und Sicherheit geboten hatte. Während die einen hungerten und andere von freier Liebe träumten, zog die Gewalt der Schützengräben in Deutschland nun ins zivile Leben ein. Reaktionäre Freikorps machten Front gegen Arbeiter- und Soldatenräte, und die alleingelassenen Untertanen schwankten zwischen absurden Hoffnungen, revolutionären Erwartungen und schlimmsten Befürchtungen.

Mit seinem Werk „1919“ hat Herbert Kapfer aus Hunderten von Textsplittern, Szenen und Handlungssträngen zeitgenössischer Romane, Berichte und Aufsätze ein fesselndes literarisches Kaleidoskop dieses irrlichternden Jahres entwickelt. Alles erschien damals möglich – im Guten wie im Schlechten.

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