Rat & Wissen

Plädoyer für die Freiheit

Die ehemalige Justizministerin ist seit jeher eine glühende Verfechterin der Grundrechte. In ihrem Buch warnt sie vor deren schleichender Aushöhlung und plädiert für eine mutige Verteidigung der Freiheit. 

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Angst essen Freiheit auf

Das Grundgesetz wird 70 – für Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Anlass zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für dieses Fundament unserer Demokratie. Ihr Buch ist zugleich eine Liebeserklärung an die Freiheit und eine Verteidigung der Grundrechte. Ihr besonderes Augenmerk richtet sie auf die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes: „Sie ­sichern uns allen unsere Freiheit, sodass wir uns frei bewegen, frei reden und frei leben können.“

Die ehemalige Bundesjustizministerin macht deutlich, was auf dem Spiel steht, wenn die Grundrechte nicht mehr ernst genommen werden. Ob es um das Asylrecht, den Schutz personenbezogener Daten oder um freie Meinungsäußerung geht: Wo Sicherheitsgefährdungen behauptet werden, heiligt der Zweck scheinbar jedes Mittel; doch Angst darf die Freiheit nicht zerstören. Ausführlich erörtert die Autorin zudem eine mögliche Gefährdung der Grundrechte durch künstliche ­Intelligenz: „Fremdbestimmung darf nicht zur Errungenschaft des 21. Jahrhunderts werden, und die Technik darf nicht darüber bestimmen, was schützenswert und machbar ist.“

Leutheusser-Schnarrenberger schildert detailliert, was jeder Einzelne tun kann; denn die Grundrechte, so ihre Überzeugung, verlangen mutige Verfechter: „Sie können nur gelebt werden, wenn sie akzeptiert und nicht bekämpft werden.“ 

ds

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