Literatur-Nachrichten

Lesungen auf Balkonien statt im Lesezelt

Unter der Aktion „Literando – der literarische Lieferdienst“ lädt das Literaturbüro NRW zwischen dem 04. und 07. Juni als Ersatz für den Bücherbummel zu Lesungen auf Privatbalkonen ein. Dafür sucht das Literaturbüro noch Gastgeber aus Düsseldorf.

Der Düsseldorfer „Bücherbummel auf der Kö“ sowie das Lesezelt, das Passant*innen ungezwungene Bewegungen mit Prosa, Lyrik und Musik sowie Künstler*innen ermöglichte, musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

„Dieses Angebot wollten wir unbedingt trotz Corona irgendwie retten und so ist der Gedanke mit dem Lieferdienst entstanden. Wenn die Menschen nicht zu den Lesungen kommen können, kommen wir eben zu ihnen“, so Programmplanerin Christine Brinkmann von zakk, ein soziokulturelles Zentrum in Düsseldorf.

Die Idee: Düsseldorfer mit Balkon können sich bei den Veranstaltern bewerben und bekommen Besuch von einem Künstler, der ca 20-25 Minuen liest. Eine Begleitperson sorgt für technische Verstärkung.

„Es sollen aber nicht nur die Gastgeber*innen in den Genuss kommen, sondern möglichst viele Menschen aus der Nachbarschaft. Deshalb wünschen wir uns zahlreiche Balkone in den umliegenden Häusern. Und nach hinten raus muss es sein, denn Menschenansammlungen auf der Straße müssen wir vermeiden“, ergänzt Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW. Es werde außerdem auf die Einhaltung der Abstandsreheln geachtet und Masken und Desinfektionslösung bereitgestellt. Dafür können sich nun alle Düsseldorfer mit Balkon bewerben.

Im Aktionszeitraum der Düsseldorfer Literaturtage vom 4. bis 7. Juni wird pro Tag ein Stadtteil von 2 Teams bespielt, die jeweils drei Auftritte absolvieren. Bestimmte Stadtteile habe man dabei nicht im Sinn.

Neben den Balkonen als private Bühnen sei man auch im Gespräch mit Pflegeheimen und Krankenhäusern, um dort einen Auftritt zu organisieren.

Wichtig um an der Aktion teilzunehmen sei nur, dass der Balkon mindestens im 1. Stock liegt, am besten höher und nicht zur Straße zeigt. Interessierte können sich an Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW wenden.

 

 

 

 

 

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