Medien

Gefragt statt gescheitert: Der Schlagabtausch zwischen Ex-Minister zu Guttenberg und Gefragt statt gescheitert: Der Schlagabtausch zwischen Ex-Minister zu Guttenberg und "Zeit"-Chefredakteur findet viele Leser

02.12.2011Herder Verlag

Ärger um Guttenberg-Buch

Die Startauflage von 80.000 Exemplaren wurde binnen einer Woche fast vollständig abverkauft, der Nachdruck von 35.000 weiteren Exemplaren laufe bereits auf Hochtouren. Ab Dienstag werde ausgeliefert, erklärt Andreas Bernheim, Pressesprecher des Herder Verlags.

Ab nächster Woche ist "Vorerst gescheitert" damit also wieder lieferbar: Aus dem Sortiment hatte es erste Meldungen über einen "Lieferengpass" gegeben. Beschwerden gibt es auch von anderer Seite: Die "Zeit" sah sich aufgrund einer Woge entrüsteter Leserbriefe genötigt, sich zur Entstehung des Buchprojektes in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich zu rechtfertigen und druckte 51, mitunter stark aufgebrachte Leserstimmen ab. Chefredakteur Giovanni di Lorenzo erklärte außerdem ausführlich, wie es zur Entstehung des Buches kam, in dem zu Guttenberg ein Comeback nicht ausschließt: Die Initiative ging von Herder-Verleger Manuel Herder aus, der im Oktober den Vorschlag machte, ein Interview-Band zu publizieren. Die "Zeit" druckte vorab einige der interessantesten Passagen. Diverse Talk-Shows reißen sich nun um einen Auftritt zu Guttenbergs, der noch keinen Termin für eine eventuelle Rückkehr nach Deutschland nennen will. Bei "Anne Will" (Das Erste) wurde darum über den "Selbstverteidigunsminister" Guttenberg in dessen Abwesenheit gestritten, auch bei Maybritt Illner (ZDF) fand ein "Talk" in ähnlicher Runde statt.

Kommentar schreiben

Wir bitten um sachliche Kommentare zum Thema.

Ihr Kommentar

Bitte geben Sie diese Buchstabenfolge hier noch einmal ein:. Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination. TIPP: Zwischen Klein- und Großbuchstaben müssen Sie nicht unterscheiden.

Anzeige