Krimi
Darum geht’s: Michael Forsythe, der irischstämmige Gangster und Held aus zwei Krimis, kehrt in „Todestag“, dem dritten und letzten Teil von Adrian McKintys Todes-Trilogie, nach Belfast zurück. Seine Häscher, die im Auftrag seiner Ex-Geliebten Bridget hinter ihm her waren, hatten ihn in Lima aufgespürt, ihm die Knarre an den Kopf gedrückt und ihm die Wahl gelassen: Entweder du bist ein toter Mann oder du kommst mit nach Nordirland und spürst Bridgets entführte Tochter auf. Michael wählt Variante zwei, womit eine atemberaubende, nervenaufreibende Jagd beginnt, denn die Uhr tickt: Bis Mitternacht muss das Mädchen gefunden sein.
Das bekommen Sie: einen Thriller, der es in sich hat – Tempo, Hochspannung, Gewalt, dies alles vor dem Hintergrund der sozialen und politischen Verhältnisse in Irland. Der Tod ist allgegenwärtig, und das nicht nur im Titel der drei Krimis: „Der sichere Tod“, „Der schnelle Tod“, „Todestag“. Nur Michael Forsythe rettet sich immer wieder aus ausweglos scheinenden Situationen. Wenn Katzen sieben Leben haben, hat Forsythe mindestens doppelt so viele.
Wer soll das lesen? Krimifans, die auf coole Dialoge, harte Action und schnörkellose Storys stehen. Wer moralisch einwandfreie Detektive bevorzugt, die mit Feingefühl und Findigkeit ihre Fälle lösen, sollte die Finger von Forsythe lassen. Der Mann hat in seiner Verbrecherkarriere schon Dutzende Menschen umgelegt und setzt auch bei der Suche nach dem Mädchen lieber auf brutale Gewalt statt auf gute Argumente – nichts für zarte Gemüter.
Wer ist der Autor? Adrian McKinty, geboren 1968 in Belfast, studierte Philosophie an der Oxford University und zog anschließend nach New York, wo er als Wachmann, Rugbytrainer, Buchhändler, Postbote und Journalist arbeitete. Seit 2008 lebt McKinty mit seiner Familie in Melbourne.
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Adrian McKinty Todestag - 9,95 € Format: 429 S. ISBN: 978-3518462775 Bestellen |
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