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Der Hobbit und der Campus© Kai Mühleck

28.06.2012Buchhändlerabend

Der Hobbit und der Campus

"Der Countdown läuft..." - unter diesem Motto lud Klett-Cotta die Buchhändler der Region zum sechsten Hobbit-Abend auf den mediacampus nach Seckbach ein. Thema: Alles Wissenswerte rund um "Der Hobbit", "Der Herr der Ringe" und John R. R. Tolkiens phantastische Welten.

Mit einem Willkommenstrunk aus dem Auenland wurde am Dienstag der sechste Hobbit-Abend eröffnet: Klett-Cotta hatte auf den mediacampus | Schulen des Deutschen Buchandels eingeladen, um die hessischen Buchhändler in Stimmung zu bringen und die letzten Wissenslücken in Sachen Tolkien zu schließen: Am 13. Dezember startet Teil I von Peter Jacksons Verfilmung, Klett-Cotta rechnet mit "dem wichtigsten Umsatzereignis für den Buchhandel 2012", so Geschäftsleiter Georg Rieppel zu den anwesenden Sortimentern und Buchhandels-Azubis. Die Stuttgarter rechnen mit einer Erfolgswelle, die dem "Herr der Ringe" in nichts nachstehen soll: "Normalerweise verkaufen wir 14.000 unserer grünen 'Der Herr der Ringe'-Kassetten pro Jahr. In den drei Filmjahren waren es 1,2 Millionen Exemplare."

Die 150.000 Exemplare der Startauflage des Flexcovers "Der Hobbit" hätte man bereits deutlich nach oben korrigiert: "In diesem Fall haben wir negativ gelogen - normalerweise machen die Verlage es ja andersherum", scherzte Rieppel gut gelaunt.

© Kai Mühleck

Tolkien-Experte und Klett-Cotta-Autor Friedhelm Schneidewind, Autor des "Tolkien Lexikons" und Vorstandsmitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft, stellte in einem Referat Tolkiens Leben, Werk und Mythologie vor, präsentierte den Trailer zu Peter Jacksons Verfilmung und beurteilte die Qualität der verschiedenen Übersetzungen des "Hobbits" und des "Herrn der Ringe": "Der dtv-Hobbit ist schlechter übersetzt als Wolfgang Kreges Übersetzung bei Klett-Cotta, dafür ist Kreges Übertragung vom 'Herrn der Ringe' sehr umstritten - ganz vorsichtig ausgedückt." Beim "Silmarillion" und "Der Hobbit" habe Krege sich aber selbst übertroffen, so Schneidewind, der schließlich noch zur Flöte griff, um zwei selbst vertonte Hobbit-Lieder vorzutragen.

Für Fragen stand Schneidewind den anwesenden und werdenden Buchhändlern beim Auenland-Büffet zur Verfügung.

Eine Bildergalerie zum Hobbit-Abend mit Impressionen und Meinungen der Besucher finden Sie hier.

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