Literatur-Nachrichten

Finalrunde steht

Die Jury hat die 15 Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben − je fünf in den drei Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Die Gewinner werden im Rahmen der Preisverleihung am 12. März zum Auftakt der Leipziger Buchmesse gekürt.

Insgesamt 405 Werke aus 115 Verlagen wurden für den Preis der Leipziger Buchmesse eingereicht. Die Jury unter der Leitung von Hubert Winkels hat daraus nun jeweils fünf Autoren beziehungsweise Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung nominiert:

Kategorie Belletristik:

Ursula Ackrill: "Zeiden, im Januar" (Verlag Klaus Wagenbach)

Teresa Präauer: "Johnny und Jean" (Wallstein Verlag)

Norbert Scheuer: "Die Sprache der Vögel" (Verlag C.H. Beck)

Jan Wagner: "Regentonnenvariationen" (Hanser Berlin)

Michael Wildenhain: "Das Lächeln der Alligatoren" (Klett-Cotta Verlag)

 

Kategorie Sachbuch/Essayistik:

Philipp Felsch: "Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960−1990" (Verlag C.H. Beck)

Karl-Heinz Göttert: "Mythos Redemacht. Eine andere Geschichte der Rhetorik" (S. Fischer Verlag)

Reiner Stach: "Kafka. Die frühen Jahre" (S. Fischer Verlag)

Philipp Ther: "Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa" (Suhrkamp Verlag)

Joseph Vogl: "Der Souveränitätseffekt" (diaphanes)

 

Kategorie Übersetzung:

Klaus Binder übersetzte aus dem Lateinischen: Lukrez: "Über die Natur der Dinge" (Verlag Galiani Berlin)

Elisabeth Edl übersetzte aus dem Französischen: Patrick Modiano: "Gräser der Nacht" (Carl Hanser Verlag)

Moshe Kahn übersetzte aus dem Italienischen: Stefano D'Arrigo: "Horcynus Orca" (S. Fischer Verlag)

Mirjam Pressler übersetzte aus dem Hebräischen: Amos Oz: "Judas" (Suhrkamp Verlag)

Thomas Steinfeld übersetzte aus dem Schwedischen: Selma Lagerlöf: "Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden" (Die Andere Bibliothek)

 

Onlineangebote zum Preis der Leipziger Buchmesse

  • Erstmals begleiten ausgewählte Literatur- und Buchblogger den Preis der Leipziger Buchmesse und erstellen Rezensionen zu jeweils einem nominierten Werk. Diese werden schließlich ab 7. März auf der Webseite des Preises der Leipziger Buchmesse veröffentlicht und auf Facebook und Twitter geteilt.

Die Nominierten vorab erleben

Literaturfans können die Nominierten schon im Vorfeld deutschlandweit erleben:

  • 22. Februar und 1. März: Die Belletristik-Autoren präsentieren sich im Rahmen des MDR FIGARO Radio-Cafés in der Moritzbastei in Leipzig.
  • 26. Februar: Die Nominierten in der Kategorie Sachbuch/Essayistik werden in der Volksbühne Berlin vorgestellt.
  • Die Autoren der Kategorie Belletristik sind am 3. März im Literaturhaus München und am 4. März im Literaturhaus Hamburg zu Gast. Die Veranstaltungen werden vom SWR beziehungsweise NDR übertragen.
  • 5. März: Die Nominierten in der Kategorie Übersetzung sind im Literarischen Colloquium Berlin zu Gast.
  • 12. März: Von 11 bis 12 Uhr präsentieren sich die Belletristik-Nominierten im Literaturforum Halle 4. Direkt im Anschluss stellen sich dort die Autoren der Kategorie Sachbuch/Essayistik vor. Ab 13 Uhr sind die Übersetzer-Nominierten im Forum International mit Übersetzerzentrum zu hören. Präsentiert werden die Autoren von jeweils zwei Jury-Mitgliedern.

Zum Preis der Leipziger Buchmesse

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Das Buchjournal ist Medienpartner des Preises der Leipziger Buchmesse.

Zur Jury

Der Journalist und Literaturkritiker Hubert Winkels hat zum dritten, und damit turnusgemäß letzten Mal den Vorsitz der Fachjury inne. Weitere Jury-Mitglieder sind Lothar Müller (Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung"), René Aguigah (Abteilungsleiter Kultur und Gesellschaft beim Deutschlandradio Kultur), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin an der Universität Wien), Dirk Knipphals (Literaturredakteur der "taz") und Sandra Kegel (Redakteurin im Ressort Literatur und Literarisches Leben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitungen"). Als neues Jurymitglied konnte Meike Feßman, Literaturkritikerin und Essayistin vor allem für die "Süddeutsche Zeitung" und den "Tagesspiegel" sowie für das "Deutschlandradio Kultur" und den "Deutschlandfunk", gewonnen werden.

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