Belletristik

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Die Farben des Feuers

Madeleines Wunsch nach Vergeltung

Habgier, Intrigen und ein fulminanter Rachefeldzug: Pierre Lemaitres dramatischer wie auch unterhaltsamer Roman „Die Farben des Feuers“ ist großes Erzählkino.

Ein schlimmerer Schicksalsschlag lässt sich kaum denken: Am Tag der Beerdigung ihres Vaters, eines prominenten Pariser ­Ban­kiers, stürzt Madeleines kleiner Sohn aus dem Fenster und ist fortan gelähmt. Die geschiedene junge Frau ist Ende der 1920er Jahre völlig damit überfordert, sich um ihr Kind und um das Familien­vermögen zu kümmern.

Wirtschaftlich und politisch ziehen ­dunk­le Wolken auf, doch Madeleine ist vor allem dem Ehrgeiz und der Habgier ihrer Vertrauten ausgeliefert. Auf eine fatale Fehlinvesti­tion folgt die Pleite, dann der soziale Absturz. Doch Madeleine ist fest entschlossen, sich das zurückzuholen, was ihr genommen wurde. Ihr ­Rachefeldzug hält den Leser in Atem und macht Lemaitres Roman „Die Farben des Feuers“, der mehrere Monate lang auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste stand, zu ­einer mitreißenden, höchst unterhaltsamen Lektüre, bis zur letzten Seite. 

ds

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