Rat & Wissen / Bildschön

Neue Perspektive auf Gipfel und Täler

Jon Mathieus Alpen-Buch ist außergewöhnlich: Erstmals wird beschrieben, wie das Gebirge über die Jahrtausende zum einzigartigen Kulturraum wurde.

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Die Alpen

In Zeiten, in denen man mit dem Auto in fünf Stunden von München nach Verona fährt, lassen sich Mühsal und Gefahren früherer Alpenüberquerungen kaum mehr erahnen. Egal, ob Feldherr Hannibal im Jahr 218 v. Chr. oder Goethe 2 000 Jahre später: Die Alpen, dieser gewaltige natürliche Grenzwall ­zwischen Nord und Süd, war für die Menschen seit jeher eine ­Herausforderung – gleichzeitig Kultur- und Lebensraum und ein Ort des „angenehmen Schreckens“. Obwohl es garantiert mehr Bücher über die Alpen gibt als Viertausender-­Gipfel (und das sind immerhin 80!), beschäftigte sich bislang doch keines mit der einzig­artigen Kulturlandschaft, mit Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt und Politik. Diese Lücke ist mit dem Buch des Schweizer Historikers Jon Mathieu nun geschlossen. Ein Werk, das in fundierten Texten und zahlreichen historischen Bildern eine völlig neue Perspektive auf dieses „ganz außer­gewöhnliche Gebirge“ (Fernand Braudel) eröffnet.

Eckart Baier

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