Rat & Wissen

Diskriminierung als Erfolgsstrategie

Die Provokation gehört seit jeher zum Pop. Geändert hat sich jedoch neuerdings ihre Stoßrichtung: 

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Pop und Populismus

War in den 68ern Popmusik noch der Soundtrack emanzipatorischer Bewegungen, sind heute erschreckend viele Musiker – wie etwa die Skandal-Rapper Kollegah und Farid Bang oder der heimattümelnde Andreas Gablier – sehr erfolgreich damit, ihre Songs ganz strategisch mit sexistischen, antisemitischen und reaktionären Bemerkungen auszustatten. Dass sich der Pop hier in vieler Hinsicht spiegelbildlich zum politischen Populismus verhält, arbeitet Jens Balzer in diesem Band wunderbar differenziert heraus – und begeistert zugleich für das utopische Potenzial, das diese Musik immer noch hat.

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