Belletristik / Am Mikro

So viele Leben, so viele Stimmen

Stefan Kaminski liest Alexander Osangs großes, sich über drei Generationen erstreckendes Familienepos „Die Leben der Elena Silber“.

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Die Leben der Elena Silber

Konstantins Vater ist dement. Manchmal sagt er etwas, das zuerst keiner versteht. Aber wenn man beginnt, darüber nachzudenken, kann man darauf kommen, was er meint. „Am Ende gab es immer irgendeinen Sinn, irgendeine Verbindung“, sagt Konstantin, der Enkel von Elena Silber und Erzähler dieser todtraurigen und hintergründig komischen Familiengeschichte. 

Sprecher Stefan Kaminski© privat

Einen Sinn, eine Verbindung versucht auch Konstantin zu ergründen: Er folgt den Spuren seiner Mutter und Großmutter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ins revolu­tionäre Russland. Viele unterschiedliche Figuren treten auf, und allen verleiht Stefan ­Kaminski eine je typische und immer glaubhafte Stimmfarbe. Manchmal rau und rauchig, manchmal schrill und manchmal metallisch klirrend, meist aber ruhig und mit größtmöglicher Klarheit erzählt er von Liebe und Tod, von Gewalt und Zusammengehörigkeit. 

rma

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