Belletristik

Sehnsucht nach Glück

Die Göttliche und der reichste Mann der Welt: Die Liebe zwischen Maria Callas und Aristoteles Onassis war eine Sensation. Michelle Marly erzählt davon, wie die größte Sängerin ihrer Zeit daran fast zugrunde ging. 

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Die Diva

Ihr Gesang ist einmalig. Mitte des vorigen Jahrhunderts ist keine andere Sängerin so umjubelt wie Maria Callas. Auf dem Zenit ihrer Karriere trifft die griechisch-amerikanische Primadonna einen Mann von nicht minder großer Strahlkraft: der Reeder und Multimilliardär Aristoteles Onassis. Beide haben es aus dem Nichts ganz nach oben geschafft. Als die größte Opernsängerin und der reichste Mann der Welt eine Affäre miteinander anfangen, dreht die Boulevardpresse durch. Dass beide noch verheiratet sind, macht die Liaison zur medialen Götterdämmerung. Paparazzi tun alles für ein Foto des Glamour­paars auf Onassis’ Yacht. Doch wie geht es der großen Callas bei alldem? 
„Die Diva“ porträtiert eine Frau, die seit ihrer Kindheit auf „Gesangsmaschine“ gedrillt wird. Erst treibt ihre Mutter sie an, dann ihr Mann und Manager ­Giovanni Battista Meneghini. Doch beide scheinen mehr den Erfolg der ­Callas als den Menschen Maria zu lieben. Erst „Aristo“, wie sie Onassis nennt, gibt ihr das Gefühl, als Frau begehrt zu sein. Doch mit Jackie Kennedy, Witwe des US-­Präsi­denten John F. Kennedy, konkurriert eine andere um die Gunst des Tycoons. Als Onassis die Stil-Ikone heiratet, zerbricht Maria Callas beinahe daran. Autorin Michelle Marly spürt der irdischen Glückssehnsucht einer Göttlichen nach. Ebenso einfühlsam wie kritisch zeichnet sie auch die dunklen Seiten des Jetset-­Daseins nach. Das ist ganz große Oper. 

pms

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