BücherFrauen-Literaturpreis kommt

Neue Auszeichnung für Autorinnen

2. Februar 2021

Die BücherFrauen, das Branchen-Netzwerk für Frauen in der deutschsprachigen Buchbranche, werden im November 2021 erstmals den BücherFrauen-Literaturpreis für Autorinnen vergeben. Dotiert ist dieser mit 10.000 Euro.

Die französische Dichterin Christine de Pizan ist Namensgeberin des Literaturpreises der BücherFrauen (Kupferstich von Amede Felix Barthelemy Geille (1802- 1843) nach einer Zeichnung von Friedrich Bouterwek (1806-1867).

Dass es einen solchen Preis geben soll, haben die BücherFrauen der Mitteilung zufolge auf der digitalen Jahresversammlung im vergangenen November mit großer Mehrheit entschieden. Der Auszeichnung soll künftig im Rhythmus von zwei Jahren vergeben werden – für deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Werke der Belletristik (Romane, Kurzgeschichten, Gedichte, Essays, Reportagen, Biografien) der vergangenen zwei Jahre. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und werde von einer langjährigen BücherFrau gespendet.

Ziel sei es, die Arbeit von Autorinnen wertschätzen, die mit ihrem Schreiben zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Stärkung von Frauen und Mädchen beitragen. Eine dreiköpfige Expertinnen-Jury, wählt die Preisträgerin aus den Vorschlägen der 15 Regionalgruppen der BücherFrauen aus. Die Jury sei noch nicht besetzt und werde aus Buchexpertinnen bestehen, die nicht zwingend BücherFrauen sein müssen. Die BücherFrauen haben jedoch hervorragende Expertinnen in ihrem Netzwert und wollen zunächst schauen, wer von diesen Frauen für die Jury infrage komme, heißt es auf Anfrage.

Die mit dem Preis verbundene Statuette "Christine" ist nach der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Christine de Pizan (1364 bis ca. 1429) benannt.