Preuschhof-Preis für Kinderliteratur 2021

Zapf für "Wächter vom Tal" prämiert

1. Juli 2021

Der Preuschhof-Preis für Kinderliteratur 2021 geht an Zapf (alias Falk Holzapfel) für "Die Wächter von Tal. Der Winterkristall". Das Besondere: Die endgültige Entscheidung hat eine Jury aus Grundschüler*innen getroffen.

Der prämierte Titel

Das teilte die Oetinger Verlagsgruppe mit, bei der das Erstlesebuch "Die Wächter von Tal. Der Winterkristall" im Juli 2020 erschienen ist. Es ist der erste Band einer neuen Reihe. So wurde über den Siegertitel entschieden:

  • Im Februar 2021 hat eine professionelle Vor-Jury (Expert*innen aus den Bereichen Literatur/Kinderliteratur, Literaturdidaktik und Pädagogik) aus allen Einsendungen zehn Titel für die Shortlist nominiert.
  • Diese Bücher nahmen von Mitte März bis Mitte Juni über 350 Grundschüler*innen der Hamburger Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel im Rahmen der Kinder-Juryarbeit unter die Lupe. Jedes Kind, das mindestens drei Titel gelesen hatte, durfte mitmachen. Gelesen wurde in den zehn Grundschulen und in den Bücherhallen vor Ort.

Mehr zum Autor und Illustrator "Zapf": https://www.zapf-illustration.com/

Für "Die Wächter von Tal. Der Winterkristall" sei es in diesem Jahr schon die zweite Auszeichnung. Im Mai wurde er bereits mit dem Lesekompass 2021 in der Kategorie 6–10 Jahre ausgezeichnet. Am 10. Juli erscheint der Folgeband "Die Wächter von Tal. Die Insel der Bienenfresser".

Zum Preis

Der Preuschhof-Preis für Kinderliteratur wird seit 2014 jährlich durch das Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW) – das Bildungsnetzwerk auf den Hamburger Elbinseln – und die Preuschhof-Stiftung im Rahmen der Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest" vergeben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und prämiert 2021 das beste Erstlesebuch aus dem Erscheinungsjahr 2020.

Der Preis wird am 9. November 2021 im Rahmen der Lesewoche im Bürgerhaus Wilhelmsburg in Hamburg überreicht.

Bereits 2015 wurde mit "Superhugo startet durch!" von Salah Naoura und 2016 mit "Coolman und ich. Ab in die Schule!" von Rüdiger Bertram und Heribert Schulmeyer ein Titel aus der Oetinger-Erstlesereihe ausgezeichnet, so die Mitteilung weiter.